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Manege frei im Circus Probst
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Aus vielen Ländern
und mehreren Kontinenten stammen die Künstler und die vielen Tiere
der neuen Produktion 2012 des
Circus Probst. In
der aktuellen Inszenierung vereint Direktor REINHARD PROBST
Kabinettstückchen internationaler Spitzenartistik mit der
faszinierenden Präsentation herrlicher Dressurgruppen aus einem der
artenreichsten reisenden Tierbestände Europas. Gewürzt mit
herzerfrischender Komik und wirkungsvoll ins rechte Licht gesetzt
durch Juniorchef ANDREAS PROBST – der für das gesamte
Beleuchtungsdesign verantwortlich zeichnet – verspricht das Programm
des auf eine fast 150-jährige Tradition zurückblickende Unternehmens
"Kultur pur" im wahrsten Sinne des Wortes!
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Pas-de-trois auf Pferderücken
Mit dem „Pas-de-Trois“
hat STEPHANIE PROBST eine reiterliche Attraktion
neu belebt, die aufgrund ihres Schwierigkeitsgrades seit
Jahrzehnten nicht mehr im Circus gezeigt wurde. Mit
ihren Partnern SERGIU MUSANU und UTNIER AQUINO
HERNANDEZ studierte sie diese spektakuläre
Darbietung ein. Perfektes reiterliches Können und großes
artistisches Talent sind gefragt, wenn die jungen
Künstler auf den Rücken dreier kräftiger Friesenhengsten
stehend, akrobatische Kunststücke vollbringen und sogar
eine menschliche Pyramide bilden. Seit den legendären
österreichischen „Geschwistern Medrano“ (dreißiger
Jahren des letzten Jahrhunderts) wurde dieses Reiterbild
nur äußerst selten in einem europäischen Circus gezeigt.
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Spitzenartistik mit karibischer
Anmut
Als Brigitte Probst im Sommer 2009 eine
Einladung zum Circus-Festival in der kubanischen Hauptstadt Havanna
erhielt, erkannte sie die einmalige Chance, erstmals in Deutschland
Darbietungen aus dem kubanischen Staatscircus
CIRCUBA zu präsentieren. Die Leistungen der
jungen Artisten und Artistinnen in ihren bezaubernden bunten
Kostümen, begleitet von zündenden karibischen Rhythmen, überzeugten
die Circus-Chefin sofort. Langwierige Verhandlungen mit der
kubanischen Generaldirektion über Ausreise- und Transportfragen,
aufwendige Genehmigungsverfahren zur Einreise auf behördlicher
Ebene, Besprechungen mit Designern und Kostümateliers folgten.
Brigitte Probst schaffte den Spagat zwischen lateinamerikanischer
Gelassenheit und westeuropäischer Planungssicherheit. Exklusiv im
Circus Probst feiern die kubanischen Circuskünstler nun ihre
Deutschlandpremiere.
Gleich drei Darbietungen
präsentiert das Artisten-Ensemble des kubanischen Staatscircus
CIRCUBA mit sonnengeprägter karibischer Heiterkeit. Die
TROUPE CIRKARIBE überflutet mit nicht weniger als elf Artisten
und Artistinnen die Manege und verblüfft mit dem Tempo ihrer
waghalsigen und spektakulären Sprünge und Salti auf dem
Schleuderbrett.
Ensembleleiter Amaury
Montoto Zequeira ließ sich von spielenden Kindern in den Straßen
Havannas inspirieren, als er mit seinen vielseitigen jungen
Künstlern eine ansteckend erfrischende Darbietung entwickelte. Mit
überdimensionierten Sprungseilen entfacht die AMAURY-TROUPE
ein wahres Feuerwerk der mit einer gehörigen Portion Fröhlichkeit
angereicherten Bodenakrobatik.
Für LOS ALESS ist Hand-in-Hand-Arbeiten mehr als nur ein
flotter Spruch: ohne jegliches Requisit präsentieren sie
ballettartig inszenierte artistische, als „Handvoltigen“ bezeichnete
Höchstleistungen, wobei die kräftigen Hände der durchtrainierten
Träger als Sprungbrett für die graziösen Salti der leichtgewichtigen
Artistinnen dienen.
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Verwegene Sprünge
am Schwungseil
Hoch
hinaus geht es für UTNIER. Der kubanische Artist nutzt
das Schwungseil - ein horizontal aufgehängtes Seil - quasi als
Schaukel und führt Sprünge aus, die Erinnerungen an gewagte Stunts
aus bekannten Piratenfilmen wachrufen. Eine Attraktion voller
Dynamik, wobei Utnier das Risiko ganz schon herausfordert.
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Exoten-Parade aus fünf Kontinenten
Ungarische Steppenrinder,
afrikanische Wattussi-Rinder und ein Zebra, ein Yak aus
Zentralasien, Kamele und Dromedare (Asien/Afrika),
südamerikanische Lamas und sogar ein Emu (Australien)
bilden – zusammen mit zwei schweren Moritzburger
Kaltblütern aus Sachsen - ein imponierendes exotisches
Szenario in der Manege. Direktor
REINHARD PROBST gelang
es, diese vielen und absolut unterschiedlichen Tierarten
zusammenzubringen. Einfühlsames Tierverständnis und jede
Menge Geduld sind für
REINHARD PROBST absolute
Voraussetzungen, um seinem Publikum die Vielfalt der
exotischen Tierwelt nahe bringen zu können. Mit diesem
höchstinteressanten zoologischen Potpourri erweist sich
der Circus-Chef als wahrer „Meister der Manege“.
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Lachende
Gesichter rund um die Manege
Den roten
Faden durch das buntgefächerte Probst-Programm bildet
das Clown-Duo LOLLI & CO. Mit viel Klamauk und noch mehr
Können setzen die beiden Komiker ihre vielen lustigen,
gleichzeitig auch poetischen Akzente und treiben so
manchen Schabernack. Für LOLLI – hinter derer Maske sich
niemand anders als die 26-jährige SONJA PROBST verbirgt
- bedeutet die tägliche Einstellung auf ein völlig neues
Publikum eine große Herausforderung, denn das Spiel mit
den Emotionen der Zuschauer ist von Tag zu Tag anders.
Mit ihren Lachmuskel-Strapazen geben LOLLI & CO
der Manegenshow eine besondere Note.
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Tausendundeine
Nacht - Juwelen aus dem Probst-Marstall
Mit
zwei braunen Kamelen, einem weißen Dromedar sowie drei
Araberhengsten – ebenfalls braun und weiß gemischt – zeigt
STEPHANIE PROBST (24) eine Dressurdarbietung, die drei
Tierarten des Orients vereint, deren Charaktere völlig
unterschiedlich sind. Das feurige Temperament der herrlichen Pferde
steht im hellen Kontrast zum eher behäbigen Wesen der Trampeltiere.
Die begabte Tierpädagogin weiß, wie sie mit diesen so konträren
Vierbeinern dennoch ein poetisch anmutendes Bild in die Manege
zaubern kann. Mit ihrer „ruhigen Hand“ schuf sie eine Szene, die an
die Märchenreihe „Tausendundeine Nacht“ erinnert.
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Trampolin
einmal komisch
Das
Trampolin ist nicht nur für manch sportlichen
Erfolgslaufbahn ein Sprungbrett mit ungeahnten
Möglichkeiten. Für den jungen moldawischen Artist JIM
BIM ist die federnde Fläche eine richtige „Spielwiese“, die es
ihm ermöglicht, akrobatische Höchstleistungen mit seinem angeborenen
Talent für Komik zu einer ebenso originellen wie humorvollen
Attraktion zu vereinen
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Perfekte
Körperbeherrschung am Luftring
Ein wahres Ballett hoch
über der Manege zeigen die zwei kubanischen Artistinnen YUMI und
YOLANDA am Luftring. Wie bei der Tanzkunst auf der Bühne müssen
sich die beiden Partnerinnen voll aufeinander verlassen können um
bei der schnellen Abfolge ihrer Kunststücke den sicheren Griff ihrer
Hände nicht zu verfehlen. Gleichzeitig sind die Künstlerinnen trotz
beträchtlicher Kraftanstrengungen stets auf die Schönheit ihrer
sorgfaltig inszenierten Darbietung bedacht.
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Schnelligkeit ist keine Hexerei
Seinen jugendlichen Charme kombiniert er mit Können und Perfektion.
In seiner faszinierenden Jongleurdarbietung demonstriert DAIKEL
seine erstaunliche Begabung beim rasendschnellen Manipulieren von
großen bis ping-pong-kleinen Bällen, Keulen und Reifen. Sogar im
abgedunkelten Manegenraum lässt er die farbig aufleuchtenden Bälle
tanzen. Das Auge des Zuschauers kommt kaum noch mit. Der 25-jährige
Daikel entwickelte seine tempogeladene Jongleurshow am Zentrum für
die Entwicklung der Circuskunst in Havanna.
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Eine
Vision märchenhafter
Pferdedressur
Sie gilt als
jüngste Tierlehrerin Deutschlands: im Alter von sechs Jahren hatte
STEPHANIE PROBST
ihr Debüt in der Manege mit einer Pony-Schau. Der Grundstein für
eine großartige Karriere war gelegt. Bereits als Zwölfjährige
präsentierte Stephanie Probst eine Freiheitsdressur mit Arabern. Uwe
Schwichtenberg – einst Stardresseur des DDR-Staatszirkus – der bis
zu seinem frühen Tod im Circus Probst engagiert war, übertrug ihr
sein großes Fachwissen und stärkte sie im Prinzip der „ruhigen
Hand“, der im Umgang mit Pferden ausschlaggebend ist.
In jeder Vorstellung präsentiert die heute 24-jährige Stephanie
Probst eine Auslese edelster Araber- und Friesenhengsten aus dem
großen Marstall des Circus Probst. Neben wunderschön gestalteten
Freiheitsdressuren ist auch die „Hohe Schule“ auf dem 13-jährigen
Andalusierhengst „Gavilan“ nicht nur für Pferdekenner eine wahre
Augenweide. Vor drei Jahren hat Stephanie Probst das noble Pferd
persönlich in einem renommierten Gestüt in Südspanien ausgesucht.
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Auf
Wiedersehen im Circus Probst!
Das
internationale Ensemble verabschiedet sich im
farbenfrohen Finale, das – wie das gesamte Programm –
von den Live-Klängen des Circusorchesters Gregor
Pierscinski einfühlsam begleitet wird. Mit
bewegenden Worten entlässt Direktor Reinhard Probst
sein Publikum wieder in die Alltagswelt.
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